„Ich hab ’nen Troll gefangen!“

In einer kleinen Stadt lebte eine Frau, die Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom war. Eines Tages wollte die Mutter ein paar Besorgungen in der Stadt machen und ließ ihren Sohn alleine zu hause. Falls irgendetwas sein sollte konnte der Sohn seine Mutter jederzeit anrufen. Schon nach einer Stunde wurde die Mutter von ihrem Sohn angerufen, der ganz abgekämpft und atemlos ins Telefon schrie: „Ich hab ’nen Troll gefangen! Komm ganz schnell nach Hause!“

Die Mutter glaubte ihm nicht und bat ihn stattdessen, den Fernseher auszumachen, den sie im Hintergrund laufen hören konnte, da sie eine verwirrende Fernsehsendung als Auslöser für die Reaktion ihres Kindes vermutete. Der Sohn erwiderte aber: „Geht ja nicht, ich muss doch den Troll festhalten.“ Die Mutter bat ihn daraufhin das Telefon aufzuhängen, den Troll irgendwo einzusperren und dann den Fernseher auszumachen.
Etwa eine halbe Stunde später rief ihr Sohn wieder an, doch sie ignorierte es und versprach sich, sehr bald nach Hause zu fahren.

Mittlerweile konnte sie auch Freunde und Verwandte als Anrufer auf dem Display ihres Handys sehen, die ihr alle sagten, ihr Sohn würde aufgeregt überall anrufen. Als sie ihren Sohn zurückrief sagte dieser nur, dass er es endlich geschafft hätte, den Troll einzusperren und dieser hätte jetzt auch aufgehört zu schreien. Sie müsse sich jetzt nicht mehr beeilen, nach Hause zu kommen.

Als die Mutter später nach Hause kam, war die Tür verschlossen. Nachdem ihr Sohn ihr geöffnet hatte, fand sie ihre Wohnung vollkommen verwüstet wieder. Tische und Stühle waren umgestoßen und die Gardinen herabgerissen. Schließlich zeigte der Sohn ihr eine große Komode, die im Eingangsbereich gestanden hatte und nun nach vorne, auf die Seite mit den Türen gekippt war.

Um ihrem Sohn zu zeigen, dass es keine Trolle gibt und nichts, vor dem er sich fürchten muss, stellte sie die Komode wieder richtig hin und öffnete die Türen.
In der Komode saß ein kleinwüchsiger Mann vom Cirkus der gerade in der Stadt war, um an den Haustüren Flyer zu verteilen. Ihr Sohn hatte ihn von der Straße ins Haus gerissen, durch die Wohnung gejagd, eingefangen und in die Komode gesperrt.

Der „Space Pen“!

In den 60er Jahren ließ die NASA für eine Million US-Dollar einen speziellen Kugelschreiber names „Space Pen“  oder Astronautenstift entwickeln, der auch im Weltall unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit zuverlässig funktioniert. Während die USA viel Geld in dieses Projekt investierte, benutzen sowjetische Kosmonauten der Einfachheit halber einen Bleistift.

Die Spinne in der Yuccapalme

Vor einiger Zeit hatte sich eine ältere Dame in einem Blumenfachmarkt eine Yuccapalme gekauft. Jedesmal, wenn sie diese goss, hörte sie ein seltsames Geräusch. Es war eine Art „Piepen“. Da ihr das Ganze auf Dauer doch recht seltsam vorkam, rief sie in der Gärtnerei an, in der sie die Palme gekauft hatte. Doch der Gärtner konnte ihr nicht weiter helfen. Darauf rief sie beim zuständigen Gartenamt an, und die Leute meinten, dass sie die Blume nicht weiter gießen solle – und dass sie sofort vorbeikommen würden. Bei der älteren Dame angekommen wurde die Palme auseinandergenommen. Und dann sahen sie den Übeltäter: An den Wurzeln saß eine Spinne. Diese hatte wohl jedes Mal, wenn die Palme gegossen wurde „gequietscht“, weil sie wohl Angst bekommen hatte…